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Gizmodo und das EISEN

Freitag, 24. Oktober 2008 von Alex

Das Gadget-Blog Gizmodo hat vor kurzem einen unterhaltsamen Beitrag zu unserem EISEN veröffentlicht, welchen wir Euch nicht vorenthalten möchten. Hier gehts zum Artikel.

Gizmodo und HOLZundEISEN 

Springwise.com berichtet über uns

Mittwoch, 30. Januar 2008 von Alex

Wir fühlen uns geehrt, denn das renommierte Trend-Magazin Springwise hat HOLZundEISEN in seinen “Kreativ-Index” aufgenommen. Springwise berichtet weltweit über innovative Ideen und frische Konzepte aus allen Bereichen der Unternehmenswelt.

Weil’s so schön klingt, hier ein Auszug aus dem Artikel:

“HOLZundEISEN—German for wood and iron—sells equipment for a new sport that’s taking off in cities around the world: urban golf. Also known as cross golf or street golf, urban golf isn’t limited to country clubs, and its players don’t have to fork over exorbitant greens fees (although a good personal liability insurance is advisable). Instead, they play their rounds on building sites, campuses, rooftops and quiet streets.

Since urban golfers literally hit the pavement, HOLZundEISEN’s iron is extra durable. It’s equally suited to long and short shots, a definite advantage for golfers trekking through the city without a caddy. As befits a democratic game, the club is priced at an affordable EUR 22.

The tongue-in-cheek brand, which describes the club’s design as ‘high-porno-anti-glamour style’, was founded by two German students aiming to promote the burgeoning sport. Besides its urban iron, HOLZundEISEN also offers tips and a Google map marked with urban golf ‘courses’ across Germany.”

HOLZundEISEN. Golfen ohne feste Regeln

Mittwoch, 15. August 2007 von Alex

[Artikel aus “Feine Adressen”, April 2006]

Die Firma Lorenz & Harbrecht aus Schwaig bei Nürnberg unterhält den ersten Onlineshop für Crossgolf in Deutschland. Gespielt wird hier nicht auf den Golfplätzen, sondern überall da, wo man möchte. Besonders beliebt sind Grünflächen, Industriegelände und Freiflächen. Zubehör und Schläger können im Internet in Auftrag gegeben werden.

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Crossgolf: Urbanisierung eines Elitesports

Mittwoch, 15. August 2007 von Alex

[Interview mit Armin auf www.ka-mpus.extraherz.de, Januar 2007]

Lust auf Golf, aber abgeschreckt von hohen Preisen, elitärem Gehabe und strengen Regeln? Dann besorg dir einen Schläger, ein paar Bälle und ab geht’s auf die nächste große Wiese. Crossgolf ist eine der Trendsportarten und nicht nur für Studenten mit kleinem Geldbeutel interessant.

„Das Geile an Crossgolf ist das Feeling, in der Natur zu sein und das Gefühl des perfekten Schlags, wenn man den Ball richtig trifft und wirklich 200 Meter weit schlägt“, schwärmt der 23jährige Armin Harbrecht, Student des Wirtschaftsingenieurswesens an der Universität Karlsruhe. Das kann soweit auch jeder normale Golfer bestätigen. Schwieriger mit den Gemeinsamkeiten wird es, wenn man in Alltagsklamotten, mit Musik und Bier ungezwungen ein paar Löcher spielen will. Was bei Golfclubs völlig unmöglich ist, ist bei Crossgolfern an der Tagesordnung und macht den Unterschied zum gewöhnlichen Golf aus: Der Verzicht auf nahezu alles, was den normalen Golfsport für die Crossgolfer langweilig macht. Gerade das betont Armin: „Crossgolf ist auch Einstellungssache: Sich treffen, spielen und in der Natur ein paar lockere Schläge machen“, hebt er die soziale Komponente des gemütlichen Beisammenseins unter Freunden hervor. Zurück zu den Wurzeln sozusagen. Denn so begann Golf vor vielen hundert Jahren. Schottische Schäfer spielten querfeldein auf frei wählbare Ziele.

Und der wichtigste Unterschied: Crossgolf verzichtet auf strenge Regeln, Etikette und die zum Teil horrenden Summen, die zusätzlich zu der ebenfalls nicht billigen Ausrüstung für Mitgliedschaften, Platzbenutzung und dem Golfführerschein, der so genannten Platzreife, anstehen. Das kommt gerade den oftmals notorisch klammen Studenten entgegen, erst Recht im Angesicht der bald fälligen Studiengebühren. Für die geplanten 500 Euro kann ein Golfer sich ein billiges Komplettset kaufen und höchstens zwei Jahre in einem Club als Student spielen. Der Crossgolfer hingegen besorgt sich gebrauchte Ausrüstung sowie Bälle und investiert den Rest lieberin eine Reise in tropischere Gefilde, um dort seinem Hobby zu fröhnen.

Crossgolf als Trendsport

Mittwoch, 15. August 2007 von Alex

[Artikel aus “Wirtschaft in Mittelfranken”, Ausgabe 08/2005]

Das Startup-Unternehmen Lorenz & Harbrecht GbR aus Schwaig bei Nürnberg betreibt unter der Marke HolzundEisen einen Onlineshop für Crossgolf. Diese Sportart wird nicht auf Golfplätzen ausgeübt, sondern im Gelände ohne feste Regeln. Beispielsweise auf Wiesen, in Sandgruben oder auf einem alten Industriegelände. Laut Firmenangaben handelt es sich bei dem 2003 gegründeten Unternehmen um den ersten Shop dieser Art in Deutschland.

Über das Internet können Schläger und Zubehör von internationalen Anbietern bestellt werden, die preislich unter sonstiger Golfausrüstung angesiedelt sind. Geschäftsführer sind der Student der Betriebswirtschaftslehre Alexander Lorenz und der Student des Wirtschaftsingenieurwesens Armin Harbrecht. Die Einstellung weiterer Mitarbeiter wird angepeilt, denkbar sei auch die Einrichtung eines Ladengeschäftes. Außerdem sei angedacht, in die Organisation von Crossgolf-Sportevents inklusive Catering und Bands einzusteigen. Im Jahr 2004 verdreifachte das Unternehmen eigenen Angaben zufolge den Umsatz, die Gewinnschwelle sei bereits erreicht worden. Die Kunden stammen aus dem deutschsprachigen Raum, dabei handle es sich zum größten Teil um Schüler und Studenten im Alter zwischen 16 und 25 Jahren, so Lorenz.

Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 08/2005, Rubrik Unternehmen | Personen, Seite 49

Crossgolf

Golfen in einer alten Fabrikhalle

Dienstag, 14. August 2007 von Alex

[Interview mit Armin auf www.e-fellows.net, 28.04.2005]

Viele e-fellows studieren nicht nur, sondern machen auch für ihr Leben gern Sport. In unserer neuen Serie stellen wir jede Woche einen besonders sportlichen Stipendiaten und seinen persönlichen Lieblingssport im Interview vor.

“Besonders sportlich” - damit meinen wir nicht nur die Leistungssportler unter den e-fellows. Obwohl mancher e-fellow schon bei den Olympischen Spielen oder Weltmeisterschaften vorne dabei war und auch Evi Sachenbacher, Olympia-Siegerin und Weltmeisterin im Skilanglauf, Alumna von e-fellows.net ist. “Besonders sportlich” finden wir auch Stipendiaten, die eine besondere, ausgefallene Sportart mit viel Leidenschaft betreiben - ob Fallschirmspringen, Crossgolf, Federfußball oder Bauchtanz. Das Spektrum ist groß und könnte den ein oder anderen dazu anregen, eine neue Sportart zu beginnen.

Eigentlich fing e-fellow Armin (22) nur in einer Sandgrube mit Golf an, weil es billiger war als im Club. Doch bald merkte der angehende Wirtschaftsingenieur von der Uni Karlsruhe, dass die Freistil-Variante des etwas steifen Sports auch mehr Spaß macht - und wurde überzeugter Crossgolfer.

Was genau ist Crossgolf?
Crossgolf ist nahe verwandt mit Golf – es führt zu den Wurzeln des Golfsports zurück. Genau wie früher die Schotten, die vor einigen hundert Jahren Golf erfunden haben, spielt man Crossgolf nicht auf dem gepflegten Grün der Clubs, sondern dort, wo es einem beliebt. Das können Baustellen, Wald- lichtungen, Sandgruben oder auch alte Fabrikanlagen sein. Neben den besonderen Plätzen unterscheidet sich Crossgolf vom normalen Golf darin, dass es keine Regeln gibt. Jeder entscheidet selbst, wie er spielen möchte. Mal kann ein Abfalleimer das Ziel sein, dann ein Baum oder man buddelt sich das Loch eben selber in den Sand.

Ist der Sport überhaupt legal?
Auch wenn das Spielen ohne Regeln sehr groß geschrieben wird, gilt ein ungeschriebenes Gesetz: “safety first”. Es wird also nur dort gespielt, wo sich absolut keine anderen Menschen
befinden, die durch herumfliegende Bälle getroffen werden könnten. Da es kein Gesetz gibt, das Crossgolfen an sich verbietet, hängt die Legalität letztlich nur noch davon ab, ob man auf dem Platz, auf dem man spielt, das auch darf.

Heißt Crossgolf auch Kritik am noch immer leicht elitären Club-Golf?
Nicht wirklich. Oft spielt auch einfach nur der Preis eine Rolle, wenn jemand lieber auf der nächsten Waldlichtung als im nächsten Club golft. Die meisten Crossgolfer machen es aber wohl auf Grund des einmaligen Flairs, wenn sie zum Beispiel in einer heruntergekommenen Fabrikanlage Golfbälle schlagen. Ich würde das eher mit Skifahren und Snowboarden verglei- chen. Crossgolf ist neu und cool und irgendwann wird es vielleicht sogar Golfclubs geben, die spezielle Anlagen für Crossgolfer eingerichtet haben.

Was sagen deine Freunde dazu, dass du Golfbälle durch Sandgruben und alten Fabriken prügelst?
Die finden das cool. Meinen Bruder und zahlreiche Freunde habe ich schon von diesem neuen Kultsport überzeugen können.

Wie bist du eigentlich zum Crossgolf gekommen?
Mit einem Schulfreund wollte ich einfach mal das Golfen ausprobieren. Eine große Sandgrube in der Nähe bot sich als perfektes Übungsgelände an. Das traditionelle Golfen hatte uns dann schon gar nicht mehr interessiert. Denn im “Freien” war es viel spannender und lustiger, was uns andere Crossgolfer nur bestätigen konnten. Da es uns selber sehr schwer gefallen ist, an günstige Schläger zu gelangen - einen kompletten teuren Golfschläger-Satz braucht man nämlich nicht - haben wir uns einfach entschieden, unseren eigenen Crossgolfladen http://www.holzundeisen.de/ im Internet aufzumachen.

Was machst du, wenn du nicht gerade Crossgolf spielst?
Ich reise sehr gerne und nütze jede freie Minute, um ein weiteres Stück Welt zu erkunden. Damit das Studium nicht zu theoretisch abläuft, engagiere ich mich außerdem noch bei der studentischen Unternehmensberatung delta e.V., im letzten Jahr sogar als Vorstand.

Crossgolf

Crossgolf – ist das Golf für Arme?

Donnerstag, 5. Juli 2007 von Alex

[Artikel aus den “NÜRNBERGER NACHRICHTEN”, 10.11.2003]

Dem gepflegten Grün der Clubs werden Baustellen, Sandgruben oder Schienen vorgezogen

Immer mehr Menschen begeistern sich für die neue Trendsportart Crossgolf. Doch was ist Crossgolf? In den Parks und Grünanlagen der Stadt kann man immer öfter junge Leute beim Golfspielen beobachten. Was machen diese Menschen? Haben sie kein Geld für einen Golfverein oder nicht die dafür notwendige Platzreife und müssen noch üben? Nein. Es sind ganz normale Leute, die ihrem Hobby nachgehen: Crossgolf.

Crossgolf kann man als Verjüngung des Golfsports bezeichnen. Der Hauptunterschied zum Golf besteht darin, dass diese andere Art des Golfvergnügens nicht auf dem gepflegten Grün der Vereine stattfindet, sondern mitten im Gelände — zum Beispiel auf Wiesen, Baustellen, Sandgruben oder heruntergekommenen Industrieanlagen. Da es außerdem im Gegensatz zum „normalen“ Golf keine Regeln gibt, sondern sich jeder seine Regeln selber macht, wird Crossgolf auch Freestylegolf oder Freegolf genannt. Weitere Namen sind unter anderem Streetgolf, Extremegolf und X-Golf.

Anfänge des Crossgolf

Die ersten Crossgolfer waren eigentlich die Schotten, die schon seit 1457 Golf spielen, und dies nicht gleich mit Golfwägelchen und Caddie auf gepflegten Clubanlagen gemacht haben. Die Anfänge des Golfs ähneln also viel mehr dem Crossgolf als dem heutigen „normalen“ Golf.

Die ersten Crossgolfer in Deutschland gab es dann seit Mitte der 90er Jahre. Parallel zu dem Golf-Boom in Deutschland fanden sich immer mehr Menschen, die zwar den zweifellos sehr viel Spaß bringenden Sport Golf ausüben, dafür aber nicht viel Geld zahlen wollten. Da gerade in Deutschland die Golfvereine sich durch hohe Gebühren und Auflagen gegen einen zu großen Mitgliederzuwachs wehrten, fand und findet hier Crossgolf eine große Anhängerschaft.

Ist Crossgolf also Golf für Arme? Natürlich spielt der Faktor Geld eine Rolle. Es ist nun mal viel billiger, das Golfspielen auf irgendeiner Wiese auszuprobieren als in einem Golfverein. Doch wer erst mal Crossgolf gespielt hat, will oft gar nicht mehr zum Golfen in einen Klub gehen. Die Atmosphäre, die bei einer geselligen Runde Crossgolf herrscht, entspricht der einer großen Party und ist mit dem traditionellen Golf nicht zu vergleichen.

Ohne Etikette

Gerade Jugendliche können und wollen es sich nicht leisten, Golf im Verein zu spielen. Durch Verhaltensregeln und dem Zwang, durch passende Kleidung die Etikette zu wahren, fühlen sich gerade jüngere Menschen auf einem Golfplatz unwohl. Warum soll man sich außerdem erst monatelang einen Trainer nehmen und seitenweise Regeln auswendig lernen, nur um die Platzreife zu erlangen. Bei Crossgolf ist die Platzreife inklusive.

Die Ausrüstung ist obendrein günstiger: Zum Crossgolfen benötigt man nur einen bis zu vier Schlägern und ein paar Bälle. Da man — im Gegensatz zum normalen Golf — keinen Satz mit zwölf Schlägern braucht und die Ansprüche an die Schlägergenauigkeit auf Grund der unterschiedlichen Verhältnisse nicht hoch sind, muss man für seine Crossgolf-Ausrüstung nicht viel Geld ausgeben. Da das Material auch ab und zu ein paar Kratzer bekommen kann, macht es überhaupt keinen Sinn, bis zu 500 Euro für einen Golfschläger auszugeben.

Am billigsten kommt man an Schläger, wenn man Bekannte hat, die Golf spielen und alte Schläger zu verschenken haben. Sonst gibt es aber auch im Internet unter www.holzundeisen.de sogar schon einen auf die Bedürfnisse von Crossgolfern spezialisierten Laden, wo es günstige Schläger und Zubehör gibt.

Crossgolf

Mit der passenden Ausrüstung und ein paar gleichgesinnten Freunden kann es dann schon losgehen. Auf der Suche nach dem passenden Ort zum Crossgolfen sollte man jedoch darauf achten, dass dieser möglichst menschenleer ist, weil so ein Golfball sehr schnell werden kann und doch ziemlich weh tut, wenn man von ihm getroffen wird.

Grundsätzlich sind einem bei der Wahl des Platzes eigentlich keine Grenzen gesetzt, und jeder wird den für sich schönsten Ort zum Crossgolfen finden.

Loch selbst graben

Die Spielweise macht man am besten mit seinen Mitspielern individuell aus. Zum Beispiel kann man einfach nur Abschläge machen, frei nach dem Motto: „Je weiter, desto besser.“ Wenn man auf ein Loch oder Ziel spielen will, kann man sich das Loch graben oder ausmachen, auf welchen Gegenstand gezielt werden soll. Das Ziel ist dann entweder zu treffen, oder es reicht, in einem bestimmten Umkreis zum Ziel zu kommen.

Der Fantasie und Kreativität sind bei der Gestaltung des persönlichen Crossgolfspiels keine Grenzen gesetzt. Und sobald der erste spektakulär geschlagene Ball durch die Lüfte fliegt, mag man gar nicht mehr aufhören.

CAROLINE GERTHOFFERT
Schule Erlangen


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